Richard Hartley, der eine erfolgreiche GFK-Laminierungsfirma in Derby (GB) führt(e), und sein Sohn Mark – beide passionierten Kestrel-Segler – waren im Jahre 1988 sehr besorgt über die Zukunft ihrer Lieblingsjolle, nachdem der Hersteller die Produktion eingestellt hatte. In einem mutigen Schritt haben sie das Modell übernommen und eine Neugestaltung beauftragt, die sowohl bestehenden Kestrel-Seglern als auch eine neue Generation ansprechen sollte. Auf dem Erfolg der Kestrel aufbauend, haben sie das Verfahren mit weiteren klassischen britischen Jollen wiederholt – nicht zuletzt der ikonischen Wayfarer, auf welcher so viele Briten das Segeln gelernt haben – und dabei gaben die Laminierungstätigkeiten allmählich fast ausschliesslich dem Bootsbau nach.

Vater und Sohn ruhten sich aber nicht auf den Lorbeeren aus und haben mit Top-Designern gearbeitet, um eine eigene Bootsreihe zu erschaffen, die spezifisch auf dem Trainingsmarkt ausgerichtet ist. Die “Hartley”-Modelle werden aus rotationsgeschmolzenem Poyethylen hergestellt, womit sie fast unzerstörbar sind. Ein weiterer Vorteil? Diese Modelle lassen sich viel schneller ausliefern, als die per Hand gefertigten, laminierten GFK-Modellen.

Richard & Mark sind nach wie vor sehr aktiv auf höchstem Niveau des Segelsports. Die Vater-Sohn-Mannschaft nimmt regelmässig teil – und gewinnt auch – an den Nationalmeisterschaften der Jollenklassen, die sie bauen.